{"id":82,"date":"2019-06-11T17:05:22","date_gmt":"2019-06-11T17:05:22","guid":{"rendered":"http:\/\/nanniyoki.de\/?p=82"},"modified":"2019-06-11T17:05:24","modified_gmt":"2019-06-11T17:05:24","slug":"hundeleben-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nanniyoki.de\/en\/hundeleben-in-hamburg\/","title":{"rendered":"Ein Hundeleben in Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Hamburg ist als Hundestadt wohl ein etwas zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kennt ganz Deutschland und insbesondere Halter von Listenhunden Hamburg als die Stadt, mit der der ganze Hundeverordnungswahnsinn anfing, als im Jahr 2000 der erst 6-j\u00e4hrige Volkan von zweien dieser Hunde tot gebissen wurde. Auf der anderen Seite gibt es in der Hansestadt zahlreiche ausgewiesene Hundewiesen, einige davon eingez\u00e4unt, und auch sonst empfinden Ayoka und ich die Stadt doch als ziemlich hundefreundlich. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"825\" height=\"550\" src=\"https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_am_Hafen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-127\" srcset=\"https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_am_Hafen.jpg 825w, https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_am_Hafen-300x200.jpg 300w, https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_am_Hafen-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><figcaption>Yoka am Hamburger Hafen mit der Elbphilharmonie im Hintergrund<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das <g class=\"gr_ gr_49 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling ins-del multiReplace\" id=\"49\" data-gr-id=\"49\">geht<\/g> <g class=\"gr_ gr_56 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling ins-del multiReplace\" id=\"56\" data-gr-id=\"56\">hier<\/g> <g class=\"gr_ gr_66 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling ins-del multiReplace\" id=\"66\" data-gr-id=\"66\">eben<\/g> nicht<\/h2>\n\n\n\n<p>Seit diesem furchtbaren Ungl\u00fcck, welches von den Beh\u00f6rden wohl h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen, wenn diese Hunde ihren inkompetenten Haltern abgenommen worden w\u00e4ren, ist es in Hamburg quasi unm\u00f6glich einen dieser Listenhunde legal zu halten. Es w\u00e4re ein schriftlicher Antrag bei der Stadt einzureichen, es m\u00fcsste berechtigtes Interesse an der Haltung eines &#8220;gef\u00e4hrlichen&#8221; Hundes bestehen (ich denke &#8220;weil er so h\u00fcbsch\/s\u00fc\u00df\/lieb&#8221; ist, wird nicht anerkannt werden), der Hund m\u00fcsste gechipt, kastriert und haftpflichtversichert sein, der Halter muss vollj\u00e4hrig, straf- und drogenfrei sein und darf keine schwerwiegenden psychischen Erkrankungen haben. Doch selbst bei erteilter Erlaubnis m\u00fcssen diese Hunde IMMER mit Maulkorb und Leine ausgef\u00fchrt werden, selbst wenn ein Wesenstest ein zauberhaftes und freundliches Wesen attestiert. Meiner Ansicht nach schlie\u00dft das eine artgerechte Hundehaltung aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Leider versuchen immer noch Unbelehrbare \u00fcber den falschen Weg einen Listi in Hamburg zu halten. Beliebt sind das &#8220;Mischlings-Tricksen&#8221;, die Meldung bei einem Bekannten\/Verwandten au\u00dferhalb Hamburgs oder einfach das gar nicht Anmelden. Entweder es handelt sich also bei dem Hund um einen wahlweise Boxer- oder Labradormischling, der Halter wohnt mit dem Hund in Hamburg, doch er ist auf eine andere Person au\u00dferhalb Hamburgs angemeldet oder es werden einfach gar nicht erst Steuern gezahlt. Leider enden diese Tricksereien in letzter Zeit vermehrt damit, dass Hunde vom Ordnungsamt eingezogen werden und dann im Tierheim ein trauriges Leben fristen, nur im Hamburger Umland (Niedersachsen &amp; Schleswig-Holstein haben keine Rasselisten) vermittelbar. <\/p>\n\n\n\n<p>Ja, die Rasselisten sind absoluter Schwachsinn! Das wei\u00df jeder, der sich ein wenig mit Hunden auskennt. Das beten auch s\u00e4mtliche Hundesachverst\u00e4ndige Deutschlands seit Jahren immer wieder herunter, aber die Politik m\u00f6chte nicht drauf h\u00f6ren. Also bitte, bis das auch in der Hamburger Politik angekommen ist, zieht entweder um oder entscheidet euch f\u00fcr eine andere Rasse und lasst diese armen Seelen nicht so ein Leben f\u00fchren m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Etwas <g class=\"gr_ gr_7 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling\" id=\"7\" data-gr-id=\"7\">E<\/g><g class=\"gr_ gr_10 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling\" id=\"10\" data-gr-id=\"10\">rfreuliches<\/g><\/h2>\n\n\n\n<p>Als Listenhundehalter ist man in Hamburg also leider das schwarze Schaf, aber sonst? Mit allen anderen Rassen hat man in der Hafenstadt eigentlich wenig Probleme, vorausgesetzt nat\u00fcrlich, der Hund kann sich benehmen. Die Leinenpflicht wird in Hamburg quasi nicht durchgesetzt, es gibt nur eine Handvoll Angestellte des Ordnungsamtes, die dieses Gesetz kontrollieren und ich pers\u00f6nlich habe in \u00fcber zehn Jahren erst zwei Mal welche gesehen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dicke Pro&#8217;s<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Hunde fahren kostenlos im \u00f6ffentlichen Nahverkehr (HVV)<\/li><li>Hunde brauchen keinen Maulkorb im HVV, solange sie andere Fahrg\u00e4ste nicht gef\u00e4hrden<\/li><li>auf zahlreichen Freilauffl\u00e4chen l\u00e4sst es sich super toben<\/li><li>Restaurant mit Hund? Selten ein Problem, sowohl drau\u00dfen als auch drinnen!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"825\" height=\"550\" src=\"https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_im_Bus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-131\" srcset=\"https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_im_Bus.jpg 825w, https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_im_Bus-300x200.jpg 300w, https:\/\/nanniyoki.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Yoka_im_Bus-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><figcaption>Platz ist in der kleinsten Ecke &#8211; Ayoka ist ge\u00fcbte Busfahrerin \ud83d\ude00<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aktiv <g class=\"gr_ gr_23 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling\" id=\"23\" data-gr-id=\"23\">mit<\/g> Hund in Hamburg<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich werde in meinem Blog einige unserer Lieblingsspazierstrecken und auch Hundewiesen vorstellen. Sie werden dann hier in einer Liste erscheinen und in den jeweiligen Beitrag f\u00fchren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg ist als Hundestadt wohl ein etwas zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kennt ganz Deutschland und insbesondere Halter von Listenhunden Hamburg als die Stadt, mit der der ganze Hundeverordnungswahnsinn anfing, als im Jahr 2000 der erst 6-j\u00e4hrige Volkan von zweien dieser Hunde tot gebissen wurde. Auf der anderen Seite gibt es in der Hansestadt zahlreiche ausgewiesene Hundewiesen, einige davon eingez\u00e4unt, und auch sonst empfinden Ayoka und ich die Stadt doch als ziemlich hundefreundlich. 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